Oper in vier Akten von Georges Bizet
Text von Henri Meilhac u. Ludovic Halévy nach der Novelle von Prosper Mérimée
Die Arbeiterinnen der Tabakfabrik gelten bei den Armee-Angehörigen der in Sevilla
stationierten Truppen als große Attraktion. Don José, der als Soldat in einer
Wach-Kompanie dient, hat dagegen Angst vor den frechen, aufreizenden Andalusierinnen,
denn sie sind ganz anders als die Frauen seines Heimatdorfes. Vor allem anders
als die brave und züchtige Micaela, die sich José schon eher als seine zukünftige
Frau vorstellen könnte. Als die Tabakarbeiterinnen während einer Pause aus der
Fabrik strömen, werden sie schon von zahlreichen jungen Männern erwartet. Als
letzte erscheint Carmen. Die Zigeunerin ist die Begehrteste von allen und gewohnt,
dass sich zahlreiche Verehrer um sie drängen. Sie singt von der unberechenbaren,
unbezähmbaren Macht der Liebe, die kein Gesetz kenne. Einzig José nimmt demonstrativ
keine Notiz von ihr. Dieses für sie ungewöhnliche Verhalten erregt Carmens Interesse.
Kokett-provozierend nimmt sie den Soldaten ins Visier, lässt ihre Reize spielen
... und trifft bei José mitten ins Schwarze. Seine Liebe zu Carmen wird fortan
heiß und leidenschaftlich brennen. Und ähnelt einer Amour fou: sie ist fordernd,
besitzergreifend, kompromisslos und kennt vor allem keine Gnade... bis dass
der Tod sie scheidet.
Inszenierung: Werner Pichler / Nordharzer Städtebundtheater
Premiere: Samstag, 30. Juni 2012 um 15:00 Uhr
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Musikalische Komödie in drei Akten
(nach einem Lustspiel von Emil Sautter)
von Eric Charell und Jürg Amstein.
Gesangstexte von Jürg Amstein und Robert Gilbert.
Musik von Paul Burkhard
Zirkusdirektor Obolski und seine Frau Iduna tauchen nach dreißig Jahren Familien-Abstinenz
unerwartet bei der vornehmen Geburtstagsfeier von Fabrikant Oberholzer, dem
Bruder Obolskis, auf und sorgen dort für Furore und Aufregung. „Oh, mein Papa
war eine wunderbare Clown“ schwärmt die charmante Iduna, woraufhin Anna, die
Tochter des Hauses, sofort dem Zauber der Zirkuswelt verfällt. In ihrer Fantasie
verwandeln sich die anwesenden Herrschaften in merkwürdige Gestalten. Die Tanten
werden zu Raubkatzen, die Onkel zu Clowns. Annas Entschluss steht fest: sie
will Artistin werden. Daran kann auch ihr geliebter Robert nicht rütteln. Erst
als Iduna erzählt, wie hart und unstet das Zirkusleben hinter den Kulissen sein
kann, kommen Anna Zweifel. Doch wird nach dem ganzen „Feuerwerk“ nun noch Annas
Vater der Verlobung mit Robert zustimmen?
Inszenierung: Holger Pototzki / Nordharzer Städtebundtheater
Ausstattung: Alrune Sera
Musikalische Leitung: Symeon Ioannidis
Premiere: Mittwoch, 04. Juli 2012 um 15:00 Uhr
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